Therese-Charlotte Daumiller

Aromapflege auf Intensivstation: Delir im Kontext Schlafstörungen und die Möglichkeit der nicht-medikamentösen Interventionen. Eine systematische, kritisch-reflektierte Literaturrecherche

Der Schlaf von Patienten auf Intensivstationen weist häufig pathologische Verände-rungen des circadianen Rhythmus auf. Folgen sind u. a. Schlafentzug, welcher vor allem kognitive Nebenwirkungen mit sich bringt. Medikamentöse Maßnahmen bei Schlafstörungen initiieren zudem die Entstehung kognitiver Beeinträchtigungen.

Deshalb ist der Einsatz von ätherischen Ölen (Beispiel Lavendel angustifolia mill.) erstrebenswert, da dieses Aromaöl schlaffördernd wirkt, jedoch ohne die Schlaf-stadien des physiologischen Schlaf-Wach-Rhythmus zu beeinflussen.

Wissenschaftliche Studien existieren über die Wirkungsweise von Echtem Lavendel bei Schlafstörungen. Aromapflege ist bei Schlafstörungen ein wichtiger pflegerischer Kernbereich und setzt Fachkompetenz vor allem in der Anwendung ätherischer Öle voraus.

Zur Person
Ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Erfahrung auf der Intensiv-station II der Sana Klinik, Stuttgart. Studierende des Studiengangs Pflege an der Evangelischen Hochschule, Ludwigsburg mit voraussichtlichem Abschluss Bachelor of Arts März 2019. Arbeit als Projektbeauftragte der Pflege (IT-Projekt: Elektronische Patientenakte) im Diakonie Klinikum, Stuttgart